B i o g r a p h ie

Henrike v. Heimburg wurde in Lahr geboren und verbrachte ihre musikalische Kindheit in Offenburg. Sie lernte Klavier und Geige spielen und wurde, gefördert durch ihre erste Lehrerin Kati Lukovich, im Wettbewerb „Jugend musiziert“ schon im Kindesalter durch mehrere Preise ausgezeichnet. Sie nahm solistisch sowie  kammermusikalisch regelmässig an dem Wettbewerb erfolgreich teil und erzielte im Jahr 2000 einen zweiten Bundespreis.

 

Zwischen den Jahren 2003 und 2008 absolvierte sie ihr pädagogisches Klavierstudium bei Prof. Enikö Török in Würzburg und wechselte für ihr künstlerisches Diplom nach Saarbrücken zu Prof. Fedele Antonicelli und Prof. Thomas Duis. Dort schloss sie ihr Konzertexamen 2011 mit Auszeichnung  und  das anschliessende Solistenexamen 2015 ab. Parallel studierte sie Kammermusik (besonders in der Formation Violoncello- Klavier) bei Prof. Tatevik Mokatsian und beendete den Master 2016 mit der Cellistin Trude Mészár. 

 

Weitere künstlerische Impulse bekam sie von Hans-Peter und Volker Stenzl, Marissa Somma (Bari), Adrian Oetiker und von Gustav Rivinius, Stefan Litwin und Eduard Brunner.  

 

Beim „Walther- Gieseking“ Wettbewerb wurde Henrike v. Heimburg 2009 mit einem zweiten Preis ausgezeichnet. Gefördert wurde sie durch die Stadt Offenburg, die Musikalische Akademie Würzburg, mit dem „Bruno- und – Elisabeth- Meindl“- Stipendium und dem „Claudia- Meyer- Stipendium“, Saarbrücken. 2013 bis 2015 erhielt sie das Landesgraduiertenstipendium des Saarlandes.

 

Henrike v. Heimburg konzertiert im In,- und Ausland, sie wurde zum Internationalen Festival der Künste Capri und nach Berlin in die Saarlandvertretung eingeladen, sie spielte im Bachhaus Eisenach und Staatstheater Saarbrücken, desweiteren in Österreich und der Schweiz, und für den Rotaryclub, den Lionsclub und Zonta International. Bei den Kammermusikwochen in Saarbrücken spielte sie u.A. mit der Cellistin Isabel Gehweiler erfolgreiche Konzerte. Seit 2008 entwickelte sich eine besondere musikalische Partnerschaft zu der Cellistin Trude Mészár. Mit ihr tritt sie gemeinsam als Pelion- Duo auf.

 

Mit einem Ensemble der HfM Saar spielte sie in hervorragender Besetzung unter der Leitung von Stefan Litwin „Pierrot Lunaire“, desweiteren Solowerke bei dem Festival „Mouvement“ an der Saar.

Mit dem Saarländischen Rundfunk entstanden Studioaufnahmen und auf Deutschlandradio Kultur 2012 eine  Live-Sendung.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit widmet sich Henrike v. Heimburg mit viel Freude dem Unterrichten. Ihre Schüler wurden bei nationalen wie internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Sie wird als Jurorin bei verschiedenen Wettbewerben engagiert.